Nasenbluten stoppen: Die besten Tipps

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Nasenbluten: Häufige Ursachen im Alltag erkennen

Nasenbluten entsteht oft durch harmlose Auslöser. Apotheker Rüdiger Freund erklärt im Gespräch mit Host Ulli Harraß: Trockene Luft, vor allem im Winter, reizt die Nasenschleimhaut. Auch Allergien, Erkältungen oder starkes Schnäuzen können kleine Verletzungen verursachen. Die Schleimhaut wird empfindlich, feine Blutgefäße reißen schneller.

Nasenbluten stoppen: Die richtigen Sofortmaßnahmen

Wenn die Nase blutet, hilft eine einfache Regel: ruhig bleiben und richtig reagieren. Den Kopf leicht nach vorne neigen, damit kein Blut in den Rachen läuft. Dann die Nasenflügel etwa zehn Minuten zusammendrücken und durch den Mund atmen. Ein kühler Waschlappen im Nacken kann zusätzlich die Gefäße verengen. Wichtig: Keine Taschentücher in die Nase stecken, das kann die Wunde wieder aufreißen.

Wann sollte man mit Nasenbluten zum Arzt gehen?

Hört die Blutung nach 10 bis 20 Minuten nicht auf, sollte ein Arzt draufschauen. Bei Kindern gilt das schon nach etwa zehn Minuten. Auch wenn das Blut eher in den Rachen läuft oder sich nicht stoppen lässt, ist ärztliche Hilfe sinnvoll.

Kann Nasenbluten auf Krankheiten hinweisen?

In den meisten Fällen ist Nasenbluten harmlos. Es kann aber auch ein Hinweis auf Bluthochdruck, eine erhöhte Blutungsneigung oder Gerinnungsstörungen sein. Treten die Blutungen häufiger auf, lohnt sich eine Abklärung.

Nasenbluten vorbeugen: Schleimhaut schützen und pflegen

Vorbeugung ist einfach: Die Nasenschleimhaut sollte nicht austrocknen. Salzsprays oder Meersalzsprays halten sie feucht. Auch ein Luftbefeuchter kann helfen, besonders in der Heizperiode. Wer Allergien wie Heuschnupfen hat, sollte diese gezielt behandeln, um Reizungen zu vermeiden.

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