Zecken beim Hund: So schützen Sie richtig

Shownotes

Warum Hunde besonders oft Zecken haben

Hunde sind Zecken fast täglich ausgesetzt: auf Wiesen, im Wald oder im hohen Gras. Im Podcast sprechen Ulli Harraß und Natascha Schleif vom Apothekenmagazin und aponet.de darüber, warum Hunde deutlich häufiger betroffen sind als Menschen. Ihr Fell schützt nur bedingt, gleichzeitig fehlt Kleidung als Barriere gegen Zeckenstiche.

Durch die milden Winter sind Zecken inzwischen nahezu das ganze Jahr aktiv. Eine klassische Zeckensaison gibt es in Deutschland kaum noch. Laut Studien erleidet fast jeder zweite Hund jährlich eine zeckenübertragene Infektion.

Welche Krankheiten Zecken auf Hunde übertragen

Zecken können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Dazu gehören Borreliose und FSME, die auch Menschen betreffen. Borreliose tritt bei Hunden relativ häufig auf, FSME dagegen eher selten.

Natascha Schleif erklärt außerdem, dass inzwischen auch Babesiose in Deutschland vorkommt. Die Krankheit wird oft als Hunde-Malaria bezeichnet und kann lebensgefährlich werden. Auslöser sind sogenannte Babesien, die früher vor allem im Mittelmeerraum verbreitet waren.

Zeckenschutz für Hunde: Halsband, Spot-on oder Tablette?

Zum Schutz vor Zecken empfehlen Tierärzte verschiedene Mittel: Zeckenhalsbänder, Spot-on-Präparate oder Tabletten. Zusätzlich kann eine Borreliose-Impfung sinnvoll sein.

Wichtig bleibt die tägliche Kontrolle nach dem Spaziergang. Mit einem Flohkamm lassen sich Zecken oft früh entdecken. Denn viele Erreger werden erst mehrere Stunden nach dem Stich übertragen.

Zecke entfernen und Symptome beobachten

Hat sich eine Zecke festgebissen, sollte sie möglichst schnell entfernt werden. Ein Tierarztbesuch ist nicht nach jedem Zeckenstich nötig. Entscheidend ist, ob die Zecke vollständig entfernt wurde und wie sich der Hund danach verhält.

Warnzeichen sind Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche oder Lahmheit. Treten solche Symptome auf, sollte das Tier untersucht werden. Bluttests helfen dabei, mögliche Erreger zu erkennen und gezielt zu behandeln.

www.aponet.de

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